Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Mitglieder,
das Jahr 2025 war geprägt von einem abrupten Kurswechsel in der US‑Politik. In der Folge verschärften sich Handels- und Zollkonflikte, die Großmacht war nicht mehr selbstverständlich Europas Sicherheitsgarant. Russlands Krieg gegen die Ukraine ging unvermindert weiter. Autokratische Bestrebungen bedrängten verstärkt die westliche Welt. Für Deutschland brachten diese Entwicklungen wirtschaftliche Einbußen und gefährdete Wettbewerbsfähigkeit, zugleich aber auch die Bereitschaft, zu reagieren und zu handeln.
Angesichts dieser Lage berichten wir Ihnen von einem soliden und sehr erfolgreichen Geschäftsjahr, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden.
Unsere regionale Ausrichtung auf Nordhessen und Südniedersachsen erwies sich erneut als richtig und zielführend. Es gelang uns, hohe finanzielle Stabilität, Stärke im regionalen Markt und Verlässlichkeit für unsere Kundinnen und Kunden zu verbinden.
Wir sind eine genossenschaftliche Bank. Es sind die Menschen, die uns besonders machen.
Positive Bilanz für 2025
Unsere Planungen für das Berichtsjahr übertrafen wir in fast allen Bereichen.
Das Betriebsergebnis liegt 5,4 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres und unterstreicht unsere wirtschaftliche Stabilität.
Aufgrund der Ertragslage konnten wir die Eigenkapitalbasis unserer Genossenschaft abermals stärken, von 408 Millionen auf 428 Millionen Euro. Damit überschritten wir die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen deutlich. Wir bleiben ein Garant für regionales Kreditwachstum und verfügen über Spielraum für die Weiterentwicklung unseres Bankgeschäftes.
Deutlich mehr Kredite nachgefragt
Unsere Mitglieder und Kunden begleiteten wir mit einem Neukreditvolumen von 520 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 11,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Der Schwerpunkt lag im Wohnungsbau und bei Investitionen in energetische Modernisierung. Unsere neue Dienstleistung „Energieberatung und Sanierungsfahrplan“ bewährte sich bereits.
Anlageziele unserer Kunden im Blick
Wir freuen uns über die hohe Akzeptanz als Partner für Vorsorge, Absicherung und Vermögensaufbau. Viele unserer Kunden schichteten angesichts fallender Zinsen ihre Einlagen mit uns in Wertpapiere um. Im Jahresverlauf standen den Zugängen stärkere Abrufe unserer Firmenkunden gegenüber.
Das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen stieg zum Jahresende 2025 um erfreuliche 9,1 Prozent auf 2,02 Milliarden Euro. Das insgesamt betreute Kundenanlagevolumen erhöhte sich gegenüber 2024 um 3,6 Prozent, auf 4,95 Milliarden Euro.
Die Unternehmensnachfolge gestalten
In unserer Region stehen viele der mittelständischen Unternehmen in den nächsten Jahren vor einer Übergabe. Hierzu ist eine langfristige Nachfolgeplanung notwendig. Unsere Firmenkundenberater- innen und -berater fungieren als strategischer Partner.
Mit unserer StepOne-Initiative bieten wir Gründerinnen und Gründern die Chance, bei Ihrer Existenzgründung vom genossenschaftlichen Netzwerk zu profitieren. Wir unterstützen dabei umfassend die hochsensiblen Prozesse bei Betriebsübergaben und Start-up-Vorhaben.
Wir investieren in Köpfe
Mit unseren Weiterbildungsaufwendungen liegen wir deutschlandweit mit an der Spitze der Volksbanken. Zahlt sich dieser Einsatz aus? Wir sagen: ja. Wir sind eine genossenschaftliche Bank, es sind die Menschen, die uns besonders machen.
483 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten bei uns täglich sehr gute Arbeit. Dafür sprechen wir Ihnen unsere Anerkennung und unseren Dank aus. Indem wir aktiv Weiterbildung ermöglichen, werden wir dem Anspruch unserer Mitarbeitenden gerecht, sich persönlich zu qualifizieren und zu entwickeln.
Gleichzeitig erhalten und verbessern wir unsere Kompetenzen im Interesse unserer Mitglieder und Kunden. Auch den Einstieg in unsere Bank haben wir erleichtert. Im letzten Jahr reorganisierten wir unser Recruiting und den Onboarding-Prozess. Das Feedback hierzu ist durchgängig positiv.
Eine resiliente Bank
Auch auf der Risikoebene zeigt sich: Wir trafen in den letzten Jahren vernünftige Entscheidungen. In Niedrigzinsphasen hielten wir als Bank Kurs. Wir bleiben gemeinsam mit unseren Kunden bodenständig – und bewusst regional verankert.
Die Stabilität und Sicherheit unseres Hauses verantworten wir in einem immer komplexeren Umfeld. Dazu gehört die Steuerung finanzieller Risiken, die Absicherung unserer Geschäftsprozesse und die konsequente Einhaltung der Regulatorik. Hierzu zählen Eigenkapital- und Liquiditätsvorgaben, Meldepflichten, Geldwäscheprävention – sowie die Ausgestaltung unserer digitalen Infrastruktur. All dies ist strukturell verankert, wird dokumentiert, überwacht und regelmäßig überprüft. Gleichzeitig nutzen wir Künstliche Intelligenz und Prozessautomatisierung, um Risiken präziser zu erkennen und Abläufe effizienter zu gestalten – ganz im Sinne unserer Mitglieder, Kundinnen und Kunden.
Ausblick
Die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse bleiben anspruchsvoll. Europa und Deutschland stehen vor der enormen Herausforderung, sich autokratischen Tendenzen zu widersetzen, wirtschaftlich voranzukommen und regelbasierte Strukturen zu erhalten. Gleichwohl gehen wir als Volksbank zuversichtlich in die kommenden Jahre. Wir sind überzeugt, gemeinsam mit Ihnen auch künftig tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Unser genossenschaftlicher Auftrag ist klar. Wir stehen für verlässliches Miteinander. Von Menschen für Menschen. Engagiert für unsere Region. Die Ergebnisse des Jahres 2025 bestätigen diesen Weg.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Verbundenheit.
Ihre
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Mitglieder,
das Jahr 2025 war geprägt von einem abrupten Kurswechsel in der US‑Politik. In der Folge verschärften sich Handels- und Zollkonflikte, die Großmacht war nicht mehr selbstverständlich Europas Sicherheitsgarant. Russlands Krieg gegen die Ukraine ging unvermindert weiter. Autokratische Bestrebungen bedrängten verstärkt die westliche Welt. Für Deutschland brachten diese Entwicklungen wirtschaftliche Einbußen und gefährdete Wettbewerbsfähigkeit, zugleich aber auch die Bereitschaft, zu reagieren und zu handeln.
Angesichts dieser Lage berichten wir Ihnen von einem soliden und sehr erfolgreichen Geschäftsjahr, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden.
Unsere regionale Ausrichtung auf Nordhessen und Südniedersachsen erwies sich erneut als richtig und zielführend. Es gelang uns, hohe finanzielle Stabilität, Stärke im regionalen Markt und Verlässlichkeit für unsere Kundinnen und Kunden zu verbinden.
Wir sind eine genossenschaftliche Bank. Es sind die Menschen, die uns besonders machen.
Positive Bilanz für 2025
Unsere Planungen für das Berichtsjahr übertrafen wir in fast allen Bereichen.
Das Betriebsergebnis liegt 5,4 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres und unterstreicht unsere wirtschaftliche Stabilität.
Aufgrund der Ertragslage konnten wir die Eigenkapitalbasis unserer Genossenschaft abermals stärken, von 408 Millionen auf 428 Millionen Euro. Damit überschritten wir die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen deutlich. Wir bleiben ein Garant für regionales Kreditwachstum und verfügen über Spielraum für die Weiterentwicklung unseres Bankgeschäftes.
Deutlich mehr Kredite nachgefragt
Unsere Mitglieder und Kunden begleiteten wir mit einem Neukreditvolumen von 520 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 11,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Der Schwerpunkt lag im Wohnungsbau und bei Investitionen in energetische Modernisierung. Unsere neue Dienstleistung „Energieberatung und Sanierungsfahrplan“ bewährte sich bereits.
Anlageziele unserer Kunden im Blick
Wir freuen uns über die hohe Akzeptanz als Partner für Vorsorge, Absicherung und Vermögensaufbau. Viele unserer Kunden schichteten angesichts fallender Zinsen ihre Einlagen mit uns in Wertpapiere um. Im Jahresverlauf standen den Zugängen stärkere Abrufe unserer Firmenkunden gegenüber.
Das außerbilanzielle Kundenanlagevolumen stieg zum Jahresende 2025 um erfreuliche 9,1 Prozent auf 2,02 Milliarden Euro. Das insgesamt betreute Kundenanlagevolumen erhöhte sich gegenüber 2024 um 3,6 Prozent, auf 4,95 Milliarden Euro.
Die Unternehmensnachfolge gestalten
In unserer Region stehen viele der mittelständischen Unternehmen in den nächsten Jahren vor einer Übergabe. Hierzu ist eine langfristige Nachfolgeplanung notwendig. Unsere Firmenkundenberater- innen und -berater fungieren als strategischer Partner.
Mit unserer StepOne-Initiative bieten wir Gründerinnen und Gründern die Chance, bei Ihrer Existenzgründung vom genossenschaftlichen Netzwerk zu profitieren. Wir unterstützen dabei umfassend die hochsensiblen Prozesse bei Betriebsübergaben und Start-up-Vorhaben.
Wir investieren in Köpfe
Mit unseren Weiterbildungsaufwendungen liegen wir deutschlandweit mit an der Spitze der Volksbanken. Zahlt sich dieser Einsatz aus? Wir sagen: ja. Wir sind eine genossenschaftliche Bank, es sind die Menschen, die uns besonders machen.
483 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten bei uns täglich sehr gute Arbeit. Dafür sprechen wir Ihnen unsere Anerkennung und unseren Dank aus. Indem wir aktiv Weiterbildung ermöglichen, werden wir dem Anspruch unserer Mitarbeitenden gerecht, sich persönlich zu qualifizieren und zu entwickeln.
Gleichzeitig erhalten und verbessern wir unsere Kompetenzen im Interesse unserer Mitglieder und Kunden. Auch den Einstieg in unsere Bank haben wir erleichtert. Im letzten Jahr reorganisierten wir unser Recruiting und den Onboarding-Prozess. Das Feedback hierzu ist durchgängig positiv.
Eine resiliente Bank
Auch auf der Risikoebene zeigt sich: Wir trafen in den letzten Jahren vernünftige Entscheidungen. In Niedrigzinsphasen hielten wir als Bank Kurs. Wir bleiben gemeinsam mit unseren Kunden bodenständig – und bewusst regional verankert.
Die Stabilität und Sicherheit unseres Hauses verantworten wir in einem immer komplexeren Umfeld. Dazu gehört die Steuerung finanzieller Risiken, die Absicherung unserer Geschäftsprozesse und die konsequente Einhaltung der Regulatorik. Hierzu zählen Eigenkapital- und Liquiditätsvorgaben, Meldepflichten, Geldwäscheprävention – sowie die Ausgestaltung unserer digitalen Infrastruktur. All dies ist strukturell verankert, wird dokumentiert, überwacht und regelmäßig überprüft. Gleichzeitig nutzen wir Künstliche Intelligenz und Prozessautomatisierung, um Risiken präziser zu erkennen und Abläufe effizienter zu gestalten – ganz im Sinne unserer Mitglieder, Kundinnen und Kunden.
Ausblick
Die politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse bleiben anspruchsvoll. Europa und Deutschland stehen vor der enormen Herausforderung, sich autokratischen Tendenzen zu widersetzen, wirtschaftlich voranzukommen und regelbasierte Strukturen zu erhalten. Gleichwohl gehen wir als Volksbank zuversichtlich in die kommenden Jahre. Wir sind überzeugt, gemeinsam mit Ihnen auch künftig tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Unser genossenschaftlicher Auftrag ist klar. Wir stehen für verlässliches Miteinander. Von Menschen für Menschen. Engagiert für unsere Region. Die Ergebnisse des Jahres 2025 bestätigen diesen Weg.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Verbundenheit.
Ihre
Der Aufsichtsrat erfüllte im Berichtsjahr 2025 die ihm gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung übertragenen Aufgaben. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, einschließlich der Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.
Zudem überwachte der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers. Insbesondere wurde sichergestellt, dass keine unzulässigen Nichtprüfungsleistungen von Personen erbracht wurden, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen könnten; bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßigen Sitzungen zeitnah und umfassend über die für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Geschäftsentwicklung, der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Vergütungssysteme. Den vierteljährlichen Berichtspflichten, insbesondere aus den Mindestanforderungen an das Risikomanagement, kam der Vorstand nach und berichtete umfassend über die Risikolage der Bank. Der Aufsichtsrat machte von seinen Aufsichts- und Informationsrechten sowie dem Prüfungsrecht nach pflichtgemäßem Ermessen Gebrauch und überzeugte sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Alle erforderlichen Beschlüsse zu bedeutenden geschäftspolitischen Entscheidungen wurden nach sorgfältiger Prüfung und eingehender Beratung in gemeinschaftlichen Sitzungen mit dem Vorstand gefasst. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand in engem Informations- und Gedankenaustausch.
Im Geschäftsjahr 2025 trat der Aufsichtsrat zu insgesamt zehn Sitzungen zusammen. Zur Wahrnehmung seiner gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben bildete der Aufsichtsrat aus seiner Mitte den Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten. Dieser Ausschuss kam im Berichtsjahr insgesamt drei Mal zu Sitzungen zusammen. Über die Arbeit und die wesentlichen Ergebnisse der Ausschusssitzungen wurde der Gesamtaufsichtsrat jeweils umfassend unter-richtet.
Der Aufsichtsrat stellte im Rahmen der Eignungsprüfung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats fest, dass die individuelle sowie kollektive Eignung in den jeweiligen Gremien gegeben war. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen wurden damit vollumfänglich erfüllt.
Der vorliegende Jahresabschluss 2025 mit Lagebericht wurde vom Genoverband e. V. geprüft. Der Aufsichtsrat wurde in der Prüfungsschlusssitzung am 27. April 2026 über das Prüfungsergebnis unterrichtet. Die Berichterstattung erfolgt in der Vertreterversammlung.
Der Aufsichtsrat erörterte den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses gemeinsam mit dem Vorstand ausführlich und prüfte die Unterlagen sorgfältig. Nach Abschluss dieser Prüfungen befand der Aufsichtsrat sämtliche Unterlagen als ordnungsgemäß. Darüber hinaus stellte der Aufsichtsrat fest, dass der Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses – unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags – den Bestimmungen der Satzung entspricht.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahres-abschluss zum 31. Dezember 2025 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr turnusgemäß die Herren Dirk Molthan, Christian Müller und Hartwig Pietzcker aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrats ist zulässig und wird der Vertreterversammlung vorgeschlagen.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank seinen ausdrücklichen Dank aus. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement und hohem persönlichen Einsatz haben sie wesentlich zum erfreulichen Jahresergebnis beigetragen. Ebenso richtet der Aufsichtsrat seinen besonderen Dank an alle Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartner. Ihre langjährige Treue und ihr Vertrauen bilden eine zentrale Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung unserer Volksbank.
Kassel, im April 2026
Claus Winneknecht
(Vorsitzender)
Der Aufsichtsrat erfüllte im Berichtsjahr 2025 die ihm gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung übertragenen Aufgaben. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, einschließlich der Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.
Zudem überwachte der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers. Insbesondere wurde sichergestellt, dass keine unzulässigen Nichtprüfungsleistungen von Personen erbracht wurden, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen könnten; bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßigen Sitzungen zeitnah und umfassend über die für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Geschäftsentwicklung, der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Vergütungssysteme. Den vierteljährlichen Berichtspflichten, insbesondere aus den Mindestanforderungen an das Risikomanagement, kam der Vorstand nach und berichtete umfassend über die Risikolage der Bank. Der Aufsichtsrat machte von seinen Aufsichts- und Informationsrechten sowie dem Prüfungsrecht nach pflichtgemäßem Ermessen Gebrauch und überzeugte sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Alle erforderlichen Beschlüsse zu bedeutenden geschäftspolitischen Entscheidungen wurden nach sorgfältiger Prüfung und eingehender Beratung in gemeinschaftlichen Sitzungen mit dem Vorstand gefasst. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand in engem Informations- und Gedankenaustausch.
Im Geschäftsjahr 2025 trat der Aufsichtsrat zu insgesamt zehn Sitzungen zusammen. Zur Wahrnehmung seiner gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben bildete der Aufsichtsrat aus seiner Mitte den Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten. Dieser Ausschuss kam im Berichtsjahr insgesamt drei Mal zu Sitzungen zusammen. Über die Arbeit und die wesentlichen Ergebnisse der Ausschusssitzungen wurde der Gesamtaufsichtsrat jeweils umfassend unter-richtet.
Der Aufsichtsrat stellte im Rahmen der Eignungsprüfung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats fest, dass die individuelle sowie kollektive Eignung in den jeweiligen Gremien gegeben war. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen wurden damit vollumfänglich erfüllt.
Der vorliegende Jahresabschluss 2025 mit Lagebericht wurde vom Genoverband e. V. geprüft. Der Aufsichtsrat wurde in der Prüfungsschlusssitzung am 27. April 2026 über das Prüfungsergebnis unterrichtet. Die Berichterstattung erfolgt in der Vertreterversammlung.
Der Aufsichtsrat erörterte den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses gemeinsam mit dem Vorstand ausführlich und prüfte die Unterlagen sorgfältig. Nach Abschluss dieser Prüfungen befand der Aufsichtsrat sämtliche Unterlagen als ordnungsgemäß. Darüber hinaus stellte der Aufsichtsrat fest, dass der Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses – unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags – den Bestimmungen der Satzung entspricht.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahres-abschluss zum 31. Dezember 2025 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr turnusgemäß die Herren Dirk Molthan, Christian Müller und Hartwig Pietzcker aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrats ist zulässig und wird der Vertreterversammlung vorgeschlagen.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank seinen ausdrücklichen Dank aus. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement und hohem persönlichen Einsatz haben sie wesentlich zum erfreulichen Jahresergebnis beigetragen. Ebenso richtet der Aufsichtsrat seinen besonderen Dank an alle Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartner. Ihre langjährige Treue und ihr Vertrauen bilden eine zentrale Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung unserer Volksbank.
Kassel, im April 2026
Claus Winneknecht
(Vorsitzender)
Wolfgang Osse
Vorstandsvorsitzender
Kerstin Orth
Vorstandsmitglied
Hans-Christian Reuß
Vorstandsmitglied
Thorsten Schartel
Vorstandsmitglied
Volker Stern
Vorstandsmitglied
Lars Bering
Leiter Beauftragtenwesen
Stefan Bömeke
Bereichsleiter Bauen & Wohnen
Prokurist
Jochen Diemer
Bereichsleiter Qualitätssicherung Aktiv
Prokurist
Bastian Hartje
Bereichsleiter Privatkunden
Ralf Hildebrand
Bereichsleiter Unternehmenssteuerung
Prokurist
Sven Mader
Bereichsleiter Unternehmensservice
Dennis Möller
Bereichsleiter Firmenkunden
Sebastian Reffert
Bereichsleiter PrivateBanking
Christine Schneider
Bereichsleiterin Revision
Anna-Katharina Sögtrop
Bereichsleiterin Vertrieb
Hanna Wenderoth
Bereichsleiterin Mensch & Kultur
Prokuristin
Claus Winneknecht
Aufsichtsratsvorsitzender
Kaufmann, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Dieter Winneknecht GmbH
Beatrice Hausmann
Diplom-Kauffrau, Unternehmensberaterin
Peter Kleinert
Augenoptikermeister, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Brillenschmiede Kleinert GmbH
Dirk Molthan
Geschäftsführender Gesellschafter der Wilh. Lambrecht GmbH
Christian Müller
Stellvertretender Vorsitzender, Dipl. Oec., Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Friedrichs & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Michael Pielert
Geschäftsführer der Friedrich Fisseler Verwaltungsgesellschaft mbH sowie Fr. Fissler GmbH & Co. KG
Hartwig Pietzcker
Stellvertretender Vorsitzender, Diplom-Ingenieur, geschäftsführender Gesellschafter der AKG Gruppe
Grit Scheidig
Fachanwälting für Bank- u. Kapitalmarktrecht, Partnerin der KBW Rechtsanwälte Hagelgans | Lütke | Scheidig in Partnerschaft mbB
Daniela Westhoff-Dittmar
Kaufmännische Angestellte CoCo Real GmbH, Bereich Immobilienwirtschaft

Unsere Einblicke-Veranstaltung führte uns dieses Mal nach Göttingen in den Familiengarten der Weinhandlung Bremer. Bei sommerlichem BBQ und passender Weinbegleitung bot sich den Gästen die Gelegenheit zu intensivem Austausch in entspannter Atmosphäre und zahlreichen neuen Kontakten.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten wir gemeinsam mit den Naturparken Habichtswald, Reinhardswald, Kellerwald-Edersee und Münden die Initiative „Lecker Herbst“ vor. Was 2024 mit dem Naturpark Habichtswald begann, wird nun von vier Naturparken gemeinsam umgesetzt. Als Impulsgeber und Partner begleiten wir die Initiative. Über 80 Veranstaltungen verbinden Naturerlebnis und regionale Kulinarik.

Gemeinsam verbrachten wir unser Betriebsfest 2025 auf Schloss Berlepsch. In stimmungsvoller Umgebung erlebten unsere Mitarbeitenden einen abwechslungsreichen Tag mit mittelalterlichem Markt, Aktivitäten im Schlossgelände sowie einem gemeinsamen Abend. Das Fest stärkte den Zusammenhalt und bot Raum für persönliche Begegnung.

Mit unserem Vereinswettbewerb #GemeinsamBesser rückte das Engagement zahlreicher Vereine und Initiativen aus unserer Region in den Mittelpunkt. 86 Projekte mit Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) wurden eingereicht und bewertet. Insgesamt vergaben wir Preisgelder in Höhe von 148.000 Euro zur Unterstützung dieser vielfältigen Initiativen.

Mit dem Richtfest am 17. Dezember 2025 wurde ein wichtiger Meilenstein beim Bau des neuen Hotels an der Kurfürstenstraße in Kassel erreicht. Die geplante Eröffnung im Jahr 2027 rückt damit näher und setzt einen weiteren Impuls für die Entwicklung des Quartiers rund um Hauptbahnhof und Scheidemannplatz.
545.744 €
Gesamtvolumen
gesellschaftliches Engagement
382.600 €
Gesamtspendenvolumen
109.144 €
Sponsoring: Regionales, Sport, Wirtschaftsförderung
54.000
Volksbank Kassel Göttingen-Stiftung
Der vollständige, in der gesetzlich vorgeschriebenen Form aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 liegt in den Geschäftsräumen der Volksbank Kassel Göttingen eG, Rudolf-Schwander-Straße 1, 34117 Kassel, zur Einsichtnahme aus. Nach erfolgter Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung durch die Vertreterversammlung am 27. Mai 2026 werden der Jahresabschluss und der Lagebericht zur Offenlegung beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht.
Durch den Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e. V., 63263 Neu-Isenburg, wurde dem vollständigen Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) und dem Lagebericht mit Datum vom 27. April 2026 der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB erteilt. Einen Hinweis gemäß § 322 Abs. 3 Satz 2 HGB enthält der Bestätigungsvermerk nicht.
| Aktivseite (Kurzfassung) | 2025 (TEUR) | 2024 (TEUR |
|---|---|---|
| 1. Barreserve | 56.301 | 56.031 |
| 3. Forderungen an Kreditinstitute | 328.147 | 365.410 |
| 4. Forderungen an Kundinnen und Kunden | 2.151.070 | 2.061.156 |
| 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 236.103 | 293.197 |
| 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 618.122 | 608.478 |
| 7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 100.707 | 100.719 |
| 8. Anteile an verbundenen Unternehmen | 14.780 | 6.910 |
| 9. Treuhandvermögen | 4.869 | 5.973 |
| 11./12. Immaterielle Anlagewerte / Sachanlagen | 41.117 | 41.523 |
| 13. Sonstige Vermögensgegenstände | 7.390 | 7.017 |
| 14. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.328 | 1.526 |
| Summe der Aktiva | 3.559.934 | 3.547.940 |
| Passivseite (Kurzfassung) | 2025 (TEUR) | 2024 (TEUR) |
|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 155.026 | 158.786 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kundinnen und Kunden | 2.923.692 | 2.920.876 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | 25.408 | 26.763 |
| 4. Treuhandverbindlichkeiten | 4.869 | 5.973 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 3.141 | 6.865 |
| 6. Rechnungsabgrenzungsposten | 964 | 1.154 |
| 7. Rückstellungen | 19.009 | 19.499 |
| 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken | 237.050 | 219.450 |
| 12. Eigenkapital | 190.775 | 188.574 |
| Summe der Passiva | 3.559.934 | 3.547.940 |
| Gewinn- und Verlustrechnung (Kurzfassung) | 2025 (TEUR) | 2024 (TEUR) |
|---|---|---|
| 1. Zinserträge | 72.387 | 81.658 |
| 2. Zinsaufwendungen | -25.029 | -36.525 |
| 3. Laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen | 16.876 | 16.352 |
| 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | 12 | 39 |
| 5. Provisionserträge | 29.072 | 28.254 |
| 6. Provisionsaufwendungen | -3.783 | -3.116 |
| 7. Nettoertrag des Handelsbestands | 5 | 0 |
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 3.262 | 1.978 |
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -54.924 | -53.255 |
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | -2.951 | -2.874 |
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.039 | -684 |
| 13./14./15./16. Bewertungsergebnis aus Forderungen und Rückstellungen im Kreditgeschäft sowie aus Wertpapieren, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen | -4.287 | -12.865 |
| 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 29.601 | 18.960 |
| 23./24. Steuern | -8.425 | -8.594 |
| 24 a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken | -17.605 | -6.850 |
| 25. Jahresüberschuss | 3.571 | 3.516 |
| 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 17 | 52 |
| Bilanzgewinn | 3.588 | 3.568 |
| Vorschlag der Ergebnisverwendung | EURO |
|---|---|
| Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 % | 876.550,00 |
| Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen | |
| a. Gesetzliche Rücklagen | 1.000.000,00 |
| b. Andere Ergebnisrücklagen | 1.700.000,00 |
| Vortrag auf neue Rechnung | 11.788,90 |
| Summe | 3.588.338,90 |
| Mitgliederbewegung | Anzahl der Mitglieder | Anzahl der Geschäftsanteile |
|---|---|---|
| Anfang 2025 | 52.340 | 408.677 |
| Zugang 2025 | 1.692 | 12.430 |
| Abgang 2025 | 2.132 | 18.964 |
| Ende 2025 | 51.900 | 402.143 |






Nachhaltigkeit ist für unsere Bank stets ein bedeutender Wert. Als Genossenschaft wurden wir gegründet, nicht um kurzfristige oder hohe Gewinne zu erwirtschaften, sondern um unseren Mitgliedern – im Sinne solidarischer Selbsthilfe – dauerhaft zu nutzen. Dieses Selbstverständnis beinhaltet auch, die Region und die Menschen, für die wir als Finanzpartner aktiv sind, im Sinne regionaler Nachhaltigkeit zu stärken.
Sie möchten mehr über das nachhaltige Engagement der Volksbank Kassel Göttingen erfahren? Dann besuchen Sie gerne unsere Website:
2025 war das erste volle Betriebsjahr unserer beiden PV‑Anlagen. Auf dem Parkhausdach der HS Kassel konnten wir 67 % des erzeugten Stroms selbst nutzen – unter anderem für die Kühlung des Serverraums und das Laden unserer E‑Fahrzeuge. In Hofgeismar lag der Eigenverbrauch bei 58,73 %. Beide Anlagen wurden 2024 installiert, und erstmals zeigt ein komplettes Betriebsjahr ihr volles Potenzial. Gemeinsam erzeugten sie rund 31.500 kWh Eigenstrom, den wir vollständig selbst genutzt haben.
Am 8. Oktober fand unser erster Social Day im Tierpark Sababurg statt. 24 Mitarbeitende der Volksbank Kassel Göttingen eG unterstützten den Park in drei Teams: Das Werkstatt-Team überarbeitete acht Parkbänke, das Garten-Team pflegte Wege und Anlagen und legte eine Benhes-Hecke an, und das Tierpflege-Team half bei der Versorgung der Tiere. Neben der Arbeit war der persönliche Austausch ein echtes Highlight – vom Vorstand bis zum Azubi gab es viele schöne Gespräche, die den Teamgeist gestärkt haben.
Energieberatung heißt für uns: Energiesparpotenziale aufzeigen und gezielt nutzbar machen. Mit individuellen Maßnahmen schaffen wir Lösungen, die Kosten senken und Gebäude dauerhaft effizienter machen. Gemeinsam mit dem Architektur- und Ingenieurbüro onp‑Schwieger und unserer eigenen Energieberatung bieten wir ein starkes, ganzheitliches Paket für nachhaltige Bau- und Sanierungsprojekte, dass unsere Kerndienstleistungen rund um die Immobilie wunderbar ergänzt. Im letzten Jahr konnten wir so knapp 55 erfolgreiche Projekte begleiten – ein Ergebnis, das motiviert und zeigt, wie viel möglich ist.
Seit 2025 begleiten wir neue Mitarbeitende mit einem umfassenden Onboardingprogramm, das ihnen in den ersten sechs Monaten Orientierung und ein herzliches Willkommen bietet. Der Einstieg erfolgt über einen zentralen Orientierungstag mit wichtigen Informationen, technischen Zugängen und ersten Begegnungen. In mehreren Etappen erhalten neue Kolleginnen und Kollegen Einblicke in unsere Werte, Arbeitsweisen und Themen wie Nachhaltigkeit sowie Projekt- und Ideenmanagement. Persönliche Gespräche unterstützen Reflexion, Zielsetzung und individuelle Entwicklung.